Naturheilkunde

Der Patient ist die Hauptfigur

In der Naturheilkunde ist die Mitarbeit des Patienten wichtig. Das Ziel ist ein andauernder Heilerfolg, der nicht auf der Beseitigung von vordergründigen Symptomen liegt.

Auf der Suche nach einem gesunden Leben stossen viele Menschen an die Grenzen der klinischen Medizin. Weit über 70% aller Patienten leiden an Beschwerden, bei denen weder ein diagnostischer oder ein klinischer Befund vorliegt. Hier liegt die Stärke der Naturmedizin.
Das grosse Problem sind heute die chronischen Erkrankungen, wie zum Beispiel Allergien, Ekzeme, Krankheiten des Abwehrsystems die schon bei unseren Kindern auftreten.

Auch die Lebensweise trägt zu dieser „Halbgesundheit“ bei.
Jahrelanger Konsum von zu viel Kohlehydraten (Zucker, Weissmehl), Bewegungsmangel und Genussmittel- Missbrauch oder Stress begünstigen Krankheiten.
Die ständig zunehmende Umweltbelastung - Elektrosmog, Gift aus Luft, Wasser und Nahrung - tragen auch das ihrige dazu bei.
Immer mehr wächst auch die Einsicht, dass mit der Beseitigung der Symptome kaum etwas gelöst wird.
Dieses Wissen ist ein fester Bestandteil der Naturheilkunde. Hier wird nun versucht, falsche Lebensweise frühere Krankheiten, Erbanlagen und sonstige Belastungen in einen Zusammenhang zu bringen.

Interessanterweise trifft man mit diesem Vorgehen oft die Vorstellungen des Patienten.
Dieser wird zum Mitarbeiter des Behandlers, indem er fehlende Aspekte mit einbringt.
Gezielte und sanfte Massnahmenbringen den Körper dazu, wieder richtig zu reagieren.
Dabei kann man einfach gesagt zwei Möglichkeiten unterscheiden:
Der Organismus wird gereizt und dadurch zur Reaktion bewegt (z.B. Homöopathie, Akupunktur) und/oder der Körper wird entgiftet und entlastet (z.B. Metabolic balance, Globaldiagnostik)

Gleichzeitig kommt man oft nicht um eine Änderung von falschen Lebensgewohnheiten herum.
Im Zentrum steht in jedem Fall der Mensch mit seinen individuellen Problemen und Beschwerden.


Thomas Büchi